Stand des Projekts
Mittlerweile wurden die Vortragsfolien weiter ergänzt und ein erster Ablaufplan für die Lektion aufgesetzt. Heute wird der Blog zum Thema US-Wahlkampf geschrieben, Samstags dann Ergänzung der Folien und des Fragebogens für die Klasse.
Ergebnisse mit Quellen
Einsteigen möchte ich mit einem Zeitungsartikel des Spiegels. Dieser zeigt zuerst einmal auf, dass Barack Obama auf Facebook über 400’000 Unterstützer zählen kann.
Folgende wesentliche Facts ergeben sich aus diesem Artikel:
- Die Webpräsenz fördert die Wahlkampfspenden. Im Gegensatz zu Hillary Clinton kann Obama seinen Wahlkampf mit Kleinspendern aufbauen.
- Das Internet ist die wichtigste politische Quelle: Wähler orientieren sich mehrheitlich im WWW, v.a. jüngere Wähler. Das Web gewinnt zudem immer mehr an Einfluss.
- Durch soziale Plattformen lassen sich mehr freiwillige Helfer finden – Kostenreduktion.
- Aktive Suche nach Informationen: Menschen suchen die Aussagen und interagieren aktiv mit Politikern.
- Das Web hat, wahlkampftechnisch gesehen, potenzial. Die meisten der 18 – 29-jährigen Nutzen das Web – somit könnte das Web durchaus einmal wahlkampfentscheidend sein.
D0ch was bedeutet dies konkret für die einzelnen Medien? Anbei eine Untersuchung derselben:
Youtube
Barack Obama hat einen eigenen Kanal auf Youtube. Dieser beinhaltet Videos zum Wahlkampf, aber auch danach. Er zeigt, auf welche Art und Weise Obama aufgetreten ist. Seine Anhänger werden darin mobilisiert, ebenfalls mitzuwirken (siehe erstes Video). Doch auch wer “Passiv mal Zuschauen” will, kommt auf seine Kosten. Politische Reden werden aufgezeigt mit dem Ziel, die Beliebtheit Obamas zu steigern.
Interessant ist auch, dass im oberen Fenster ein Link zur Obama-Webseite besteht – wo sofort gespendet werden kann. Somit kommt jeder, der will, unweigerlich damit in Berührung. Ein Teil des Obama-Booms ist sicherlich diesen Videos zu verdanken.
Facebook
Das Profil auf Facebook gibt die aktuellsten News rund um Barack Obama bekannt. Ein weiterer Schritt im Web ist bereits getan – Barack Obama stellt Fragen an alle US-Amerikaner. Somit endet die Beteiligung im Web nicht erst beim Wahlkampf. Hier zeigt sich eines der wichtigsten Ziele von Politik 2.o: Aktive Beteiligung des Volkes am Staat und der Politik.
Blogs
Einer der besten Blogs ist wohl der von taz.de. Hier werden die wesentlichen Blogs, auch aus den USA, zusammengefasst. Doch auch kritische Stimmen werden laut, so etwa hier. Hier muss ich jedoch klar eingestehen, dass es derart viele Blogs gibt, dass mir die Übersicht schlichtweg fehlt. Es ist jedoch klar, dass auch diese Blogs sicher die Popularität von Obama steigern werden …
Eigene Gedanken zum Thema
Das Angebot an Web 2.0-Applikationen zum Thema Barack Obama ist extrem. Obama hat erkannt, dass das Web eine zentrale Rolle spielt im Wahlkampf – und noch spielen wird. Er verbreitet aber nicht nur seine Botschaften, sondern lädt die Bevölkerung auch ein zum Mitreden. Besonders interessant finde ich sein “Experiment”, wo er die Bürger am PC Fragen stellen lässt. Er zeigt damit meiner Meinung nach auch, dass ihm der einfache Bürger von der Strasse nicht egal ist. Er ist ein Präsident, der vom Volk gewählt wurde und auch für dieses einsteht.
Lernerfahrungen
Ich bin erledigt! Mittlerweile bin ich schon wieder 2 Stunden am Recherchieren und liess dafür sogar ein Modul ausfallen. Es wäre einfach zuviel geworden! Bei den Blogs musste ich schlichtweg die Flügel strecken. Es war für mich, vorallem in einer gewissen Zeit fast nicht möglich herauszufinden, welche Blogs nun wirkklich gut sind und welche nicht. Ein paar Beispiele habe ich jedoch noch notiert, so dass nicht einfach “nichts” dasteht. Der Vortrag ist mittlerweile auch gut vorangeschritten, dies vorallem auch wegen des zahlreichen Materials, welches nun im Blog vorhanden ist. However, the show must go on – bis Sonntag oder Montag dann wieder.
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